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Namensherkunft                                                                                                                  

DerName "Guppy" kommt von Robert John Lechmere Guppy (* 1836, † 1916), der 1866 mehrere Exemplare auf Trinidad sammelte und diese dem Britischen Museum sandte. Damals nahm man an, dass die Fische nicht mit den bereits bekannten Poecilia reticulata identisch waren. Daher wurde die Art zunaechst als eigene Spezies unter der Bezeichnung Girardinus guppy beschrieben. Heute besteht weitgehend Einigkeit, dass Guppys mit Poecilia reticulata identisch sind, dennoch ist ihnen der damalige Name geblieben.  Wird der Guppy jemals aus der Gattung Poecilia ausgegliedert, gehoert er nicht in die Gattung Lebistes (die dieser Beschreibung zugrunde liegenden Fische sollen Mollys sein) sondern in Acanthophacelus. Zur Doppelbeschreibung beigetragen hat unter anderem auch der Zoologe Peters, der fuer seine Beschreibung nur Weibchen benutzte.

Verbreitung                                                                                                  

DieHeimat der Guppys ist im nördlichen Südamerika, noerdlich des Amazonas. Auch als Neozoon (eine Tierart, die direkt oder indirekt durch die Wirkung des Menschen in andere Gebiete eingefuehrt worden ist und sich dort fest etabliert hat),  ist der Guppy in tropischen und subtropischen Gewaessern in anderen Teilen der Welt weit verbreitet.  Die Spezie wurde oftmals zur Moskitobekaempfung eingefuehrt und auch nicht selten von Aquarianern ausgesetzt.  So hat der Guppy seinen Weg nach Deutschland gefunden, wo er allerdings nur beschraenkt vorkommt, z.B. in Thermalquellen und deren Baechen oder dort, wo Kuehl- oder Klaerwasser von Kraftwerken und Industrieanlagen in Baeche oder Fluesse eingeleitet werden.


 

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