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Wirbelsäulenverkrümmung:                                                                                              

Bei Guppys kann eine Wirbelsaeulenverkrümmung auftreten, die meist durch Überzüchtung entsteht. Tritt dies in einer eigenen Zucht auf sollten Fremdtiere zur weiteren Züchtung verwendet werden. Hierbei wird ein Männchen bzw. Weibchen von einer anderen Zucht mit dem "gesunden" Partner der eigenen Zucht gepaart.

Hohe Sterberate der Weibchen:                                                                                            

Weibchen, die schon mehrere Geburten hinter sich haben, sterben oftmals zu jung und ohne ersichtlichen Grund. Eine Erklärung dafuer ist, dass die zusaetzliche Belastung für die Weibchen nicht ausreichend mit Futter ausgeglichen wird und die Fische dadurch nicht genug Energie haben.

Versuchen sie die weiblichen Tiere (getrennt von den männlichen) bis zu fünf mal täglich zu fuettern, bis kein Futter mehr aufgenommen wird. Vorsicht, nicht aufgenommenes Futter im Wasser fürt schnell zu Problemen mit der Wasserqualität.

Versteifung der Flossen:                                                                                                        

Hierbei beginnen sich die Flossen der Guppys langsam zu versteifen. Die Fische bewegen sich immer weniger und sinken schliesslich auf den Boden und sterben. Möglicherweise handelt es sich hier um die Samtkrankheit. Der Zusatz von Kochsalz in das Wasser kann hilfreich sein.

Verformung der Flossen bei Jungfischen:                                                                             

Bei jungen Guppys kommt es manchmal vor, dass sich die Schwanzflossen verformen und zuspitzen. Die Ursache hierfuer ist noch unklar. Meistens betrifft diese Krankheit ein Jungtier nach dem Anderem und kann eine ganze Brut auslöschen. Die Fische verlieren schliesslich die Orientierung und sterben. Leider ist uns keine Behandlung bekannt.

Sterben von neuen Fischen:                                                                                                  

Das Sterben von Neuankömmlingen ist leider ein weit verbreitetes Problem. Mögliche Ursachen dafür gibt es viele. Oftmals können sich die Fische nicht an die neuen Bedingungen wie z.B. die Wasserwerte gewöhnen. Manchmal sind die Becken einfach überbevölkert, oder die Verträglichkeit mit anderen Spezien ist nicht gegeben. Am häufigsten ist das Sterben aber wohl auf die Züchter bzw. den Transport zurückzuführen! Guppys aus grossen Aquariengeschaeften kommen oft aus grossen Zuchten in Asien. Um die Überlebensraten dort zu steigern, werden die Tiere mit verschiedenen Mitteln wie Antibiotika behandelt. Allerdings hat das zur Folge, dass die Fische dadurch ein stark geschwächtes Immunsystem haben und daher vielen Krankheiten, mit denen sie in unseren Becken konfrontiert werden, mehr oder minder wehrlos ausgesetzt sind. Empfohlen wird daher Guppys wie auch andere Fische, möglichst bei heimischen Züchtern zu kaufen. In der Regel sind diese Tiere wesentlich widerstandsfähiger. Als andere häufige Ursache gilt auch das nicht "eingefahrene" Aquarium. Ist die Wasserqualität nicht im "gruenen Bereich", ist ein Massensterben vorprogrammiert.

Probleme während der Schwangerschaft:                                                                          

Wie oben bereits erwaehnt, sollten schwangere Weibchen oefters gefüttert werden, um die zusaetzliche Belastung auszugleichen. Dazu kommen bei aelteren Tieren Beschwerden wie unkoordinierte Schwimmbewegungen, Kurzatmigkeit und Appetitlosigkeit. Diese Beschwerden scheinen allerdings "normal" zu sein und gehen in der Regel nach der Geburt wieder weg. Von Zeit zu Zeit kann ein schwangeres Weibchen auch einzelne Eier ausscheiden. Dabei handelt es sich um unbefruchtete Eier, weshalb dieser Vorgang kein Grund zur Sorge ist.


 

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